Ohne Druck zum Tabellennachbarn

Am Samstagabend (19:30 Uhr, Rebayhalle) treten die Regionalligahandballer des TSV 2000 Rothenburg beim VfL Günzburg an. Der schwäbische Traditionsverein liegt zwar nur einen Platz, aber sieben Punkte vor den Tauberstädtern, was die Schwierigkeit der Aufgabe unterstreicht.

Nach dem guten Jahresauftakt gegen den TSV Haunstetten, durch den die Rothenburger auf den sechsten Tabellenplatz gesprungen sind, ist die Stimmung in der Mannschaft von Trainer Valentin Akushka naturgemäß sehr gut und der Aufwärtstrend soll auch in Günzburg anhalten. Der heimische VfL hat das Jahr mit einem 38:36-Auswärtssieg beim SV Anzing begonnen. Die Torflut aus der Begegnung in Anzing spiegelt auch den bisherigen Saisonverlauf wider, in dem die Mannschaft des Trainerteams Stephan Hofmeister und Sandro Jooß fast 50 Tore mehr als die Rothenburger erzielen konnte. Insbesondere das Umschaltspiel über die schnellen Außen ist die Hauptwaffe der Günzburger. Für die Gäste von der Tauber wird es also wichtig sein, ihre Fehlerquote niedrig zu halten und mit gutem Rückzugsverhalten, die Gastgeber ins gebundene Aufbauspiel zu zwingen. Bis auf Nikola Becejac, der wegen Rückenproblemen nicht zur Verfügung steht und dem vor Wochenfrist stark spielenden A-Jugendlichen Theo Erdmann (krank), kann Trainer Akushka auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Aufgrund der guten Ausgangssituation auf Tabellenplatz sechs fahren die Tauberstädter ohne jeglichen Druck an die Günz und kehren vielleicht mit zwei nicht eingeplanten Punkten zurück.

Voraussichtliche Aufstellung: Kiss, Amann (Tor); Schemm, Pfänder, Laugner, Gluhak, Schneider, Schweizer, Orf, Jasarevic, Stojanov, Krauter, Wack, Altwish, Ilicin

Dennoch wollen die Schützlinge von Trainer Valentin Akushka den Aufwind nach dem guten Jahresstart nutzen und vielleicht eine Überraschung schaffen.