Urgesteine auf Augenhöhe

Urgesteine auf Augenhöhe

Wenn am Samstagabend (19.30 Uhr, Spessarttorhalle) die Regionalligahandballer des TSV 2000 Rothenburg beim TSV Lohr am Main antreten, treffen die Urgesteine der Liga aufeinander. Beide Teams gehören schon länger als 20 Jahre dem bayerischen Handballoberhaus an. Nach drei Spielen gegen Spitzenteams treffen die Tauberstädter dabei auf ein Team auf Augenhöhe, gegen das sie wieder punkten wollen um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen.

In den beiden Heimspielen gegen den VfL Günzburg und die HG München-Fürstenfeldbruck schlugen sich die von Valentin Akushka trainierten Rothenburger mehr als achtsam. Den Favoriten boten sie lange Zeit Paroli und mussten sich jeweils erst in der Schlussphase geschlagen geben. Da außer jeder Menge Lob aber nichts Zählbares aus den beiden Partien heraussprang, resultieren die einzigen beiden Punkte auf der Habenseite aus dem Auftaktsieg in Anzing. Der TSV Lohr hat ein Pünktchen mehr auf dem Konto, nach dem Heimsieg gegen die Rimparer Drittligareserve entführte er am letzten Wochenende einen Punkt aus Coburg. Mit einem Sieg könnten die Rothenburger also den TSV Lohr in der Tabelle überholen. Beide Mannschaften beklagen aktuell einige Ausfälle, auf Seiten der Gastgeber wird mit Patrik Dobos ihr stärkster Torschütze fehlen, Gergö Zvolenszki und Balint Rosta sind angeschlagen. Auch bei den Tauberstädtern steht hinter dem Einsatz ihres besten Torschützen ein Fragezeichen, Nedim Jasarevic konnte unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren. Gleiches gilt für Theo Erdmann, dafür kehrt Thomas Krauter nach seiner Verletzung wieder zurück. Die Partie wird für beide Mannschaften richtungsweisend, der Gewinner verschafft sich etwas Luft, der Verlierer muss aufpassen, nicht den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu verlieren. „Die beiden Spiele gegen Günzburg und die Münchener Panther haben gezeigt, zu welchen Leistungen meine Mannschaft fähig ist. Wenn wir uns in Lohr ähnlich stark präsentieren, haben wir gute Chancen auf einen Auswärtssieg“, ist Trainer Akushka optimistisch.

Voraussichtliche Aufstellung: Amann, Kiss (Tor); Schemm, Bauer, Pfänder, Laugner, Erdmann (?), Schmidt, Schweizer, Orf, Laubinger, Jasarevic (?), Stojanov, Krauter, Wack, Stancic