Dominanter Heimsieg im Torfestival für den MTV Stadeln

Endstand:48:31 für den MTV Stadeln
Die Zuschauer erlebten ein extrem torreiches Spiel, das von Anfang an eine klare Sprache sprach: Der MTV Stadeln dominierte die Begegnung über die gesamte Spielzeit hinweg nach Belieben und feierte am Ende einen hochverdienten und unbarmherzigen 48:31-Kantersieg vor heimischer Kulisse.
Das Spiel startete rasant. Nach dem 1:0 durch Jan Fuchs in der zweiten Minute und dem schnellen Ausgleich der Gäste übernahm die Heimmannschaft komplett das Kommando. Mit einem fulminanten Lauf zog der MTV Stadeln binnen weniger Minuten auf 11:5 (12. Minute) davon.
Die Offensive der Gastgeber lief wie ein Uhrwerk: Vor allem Lukas Nieschler und Jan Fuchs trafen in der ersten Halbzeit fast nach Belieben. Bereits hier zeigte sich, dass die Gäste defensiv überhaupt keinen Zugriff fanden. Sie liefen permanent einem klaren Rückstand hinterher, den der MTV Stadeln bis zur Pause sicher verwaltete und weiter ausbaute.
Wer dachte, die Männer aus Stadeln würden nach dem Seitenwechsel einen Gang herunterschalten, sah sich getäuscht. Die Gastgeber hielten das Tempo extrem hoch und nutzten die eklatanten Schwächen der gegnerischen Hintermannschaft gnadenlos aus. Die Abwehr der Gäste bekam zu keiner Zeit Zugriff auf die spielfreudigen Stadelner.
Besonders bitter wurde es für die Gäste durch ihr mangelhaftes Rückzugsverhalten: Nach Ballverlusten oder vergebenen Würfen schaltete der MTV blitzschnell um und überrannte den Gegner regelrecht mit schnellen Gegenstößen. Spätestens ab der 40. Minute spiegelte sich dies auch im Ergebnis wider, als der MTV Stadeln beim Stand von 37:20 den Vorsprung auf 17 Tore herausschraubte.
In den letzten zwanzig Minuten ließ das Heimteam den Gästen nicht den Hauch einer Chance. Trotz einiger 2-Minuten-Strafen auf beiden Seiten blieb Stadeln im Abschluss konsequent.
Beste Werfer & Vorkommnisse: Aufseiten des MTV Stadeln glänzten vor allem Lukas Nieschler und Jan Fuchs mit einer überragenden Torquote. Bei den Gästen stemmte sich vor allem Manuel Bijelic gegen die Niederlage, stand jedoch gegen die Offensivpower und das Tempospiel der Gastgeber auf völlig verlorenem Posten.
