Ohne Druck nach Coburg

Am Samstag (18.00 Uhr, BGS-Halle) treten die Regionalligahandballer des TSV 2000 Rothenburg zum nächsten Auswärtsspiel beim HSC Coburg II an. Die aktuelle Tabellensituation, in der sich die Tauberstädter als Siebter weit von der gefährdeten Zone entfernt haben, sorgt dafür, dass sie ohne jeden Druck in die Partie gegen die Zweitligareserve aus der Vestestadt gehen können. Mit einem Sieg könnten Sie am TSV Allach vorbeiziehen, der vor der schweren Aufgabe gegen den Klassenprimus aus Regensburg steht.

Vier Siege und nur eine Niederlage, das ist die stolze Zwischenbilanz der Mannschaft von Trainer Valentin Akushka aus den letzten fünf Spielen. Insbesondere die Siege gegen die Top-Teams von HaSpo Bayreuth und HT München zeigen, zu was die Tauberstädter fähig sind. In Coburg wollen sie nun auch wieder auswärts erfolgreich sein. Coburg belegt derzeit den neunten Tabellenplatz und hat bereits sechs Punkte Rückstand auf die Rothenburger. Zum ersten Abstiegsplatz, auf dem die DJK Waldbüttelbrunn liegt, beträgt der Abstand ebenfalls sechs Zähler, wodurch bei noch acht ausstehenden Partien der Klassenerhalt für die Vestestädter noch nicht gesichert ist. Wie in den vergangenen Jahren setzt sich die Coburger „Zweite“ aus jungen, talentierten und gut ausgebildeten Spielern zusammen, die teilweise auch noch in der Jugend eingesetzt werden können. Anders als in den Vorjahren, in denen man schon in der Hinrunde regelmäßig punkten und das Abstiegsgespenst früh verjagen konnte, ist das der Truppe von Trainer Davor Rokavec in der laufenden Saison nicht regelmäßig gelungen. Der Druck liegt also eindeutig bei den Gastgebern, was den Gästen in die Karten spielen könnte. Trainer Akushka musste in der Trainingswoche wieder einmal improvisieren, da sich gleich mehrere Spieler entweder ganz vom Training abmeldeten, oder nur eingeschränkt trainieren konnten. Da trifft es sich gut, dass am Samstag weder die zweite Mannschaft, noch die A-Jugend spielen wird und dadurch einige Spieler problemlos in den Regionalligakader aufrücken können. Mit einem weiteren Erfolg sollten auch die letzten Zweifel bezüglich des Klassenerhaltes beseitigt sein.