Personalsorgen vor schwerer Auswärtsaufgabe

Am Samstagabend (20.00 Uhr, Sportzentrum West) treten die Regionalligahandballer des TSV 2000 Rothenburg bei der TG Landshut an. Nach der unglücklichen Heimniederlage gegen den VfL Günzburg wartet auf die Tauberstädter gegen den Vorjahresdritten eine sehr schwere Aufgabe. Dass die Personaldecke dünn sein wird, kommt erschwerend hinzu.
Das Team aus der niederbayerischen Bezirkshauptstadt ging in der letzten Saison als Drittligaabsteiger mit der Ambition sofort wieder aufzusteigen an den Start, musste die Aufstiegshoffnungen aber schon früh begraben. Gegen Rothenburg gab sich die Truppe von Trainer Csaba Szücs jun. aber keine Blöße, beide Spiele wurden mehr als deutlich gewonnen. In die aktuelle Saison ist Landshut durchwachsen gestartet, nach dem deutlichen Auftaktsieg gegen Aufsteiger DJK Rimpar II, konnte in Coburg nachdem man lange zurückgelegen hatte, mit einer Energieleistung in der Schlussphase noch ein Punkt gerettet werden. Insbesondere auf die rechte Angriffsseite der Landshuter wird die Rothenburger Deckungsreihe ein besonderes Augenmerk legen müssen, die Linkshänder Daniel Scheibengraber und Paul Saborowsky waren bisher die erfolgreichsten Landshuter Torschützen. In den beiden Partien in Anzing und gegen Günzburg stand die Abwehr der Rothenburger über weite Strecken sehr sicher, das Defensivkonstrukt kommt nun aber ins Wanken, da Abwehrchef Dennis Orf in Landshut nicht dabei sein wird. Definitiv ausfallen wird Thomas Krauter nach seiner Verletzung im Spiel gegen Günzburg und hinter dem Einsatz der angeschlagenen Niko Stojanov und Johannes Laubinger stehen große Fragezeichen. Auch wenn die Tauberstädter in Anzing nach langer Zeit wieder einmal auswärts jubeln konnten, ist die Favoritenrolle vor der Partie in Landshut eindeutig verteilt und ein Erfolg der Akushka-Schützlinge wäre eine große Überraschung.
Voraussichtliche Aufstellung: Amann, Kiss (Tor); Schemm, Pfänder, Laugner, Erdmann, Schmidt, Schweizer, Laubinger (?), Jasarevic, Stojanov(?), Wack, Stancic
