TauberLadies belohnen sich für starken Kampf mit Auswärtssieg

Die TauberLadies nehmen zwei wichtige Punkte aus Weißenburg mit. In einer von Beginn an intensiven und körperlich geführten Partie setzte sich der TSV 2000 Rothenburg am Ende mit 28:22 (16:14) gegen den TSV Weißenburg durch. Lange blieb das Spiel eng und umkämpft – erst in der Schlussphase konnten sich die Rothenburgerinnen entscheidend absetzen und den verdienten Auswärtssieg perfekt machen.
Von Beginn an viel Gegenwehr
Schon die ersten Minuten machten deutlich, dass sich beide Mannschaften an diesem Nachmittag nichts schenken würden. In der Abwehr wurde auf beiden Seiten aggressiv zugepackt, gleichzeitig mussten auch im Angriff immer wieder Lösungen gegen den hohen Gegendruck gefunden werden.
Die TauberLadies erwischten einen guten Start und konnten sich zunächst einen kleinen Vorsprung erarbeiten. Weißenburg blieb jedoch jederzeit dran und ließ den Rückstand nicht größer werden. So entwickelte sich von Beginn an ein enges Spiel, in dem beide Mannschaften viel investieren mussten.
Auch taktisch stellte der Gastgeber die TauberLadies immer wieder vor neue Aufgaben. Weißenburg probierte verschiedene Abwehrformationen aus, doch die Rothenburgerinnen fanden meistens die passenden Lösungen und ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Immer wieder konnten sie sich gute Chancen herausspielen und ihren Vorsprung behaupten.
Nach einer ersten Auszeit der Gastgeberinnen blieb die Partie weiterhin ausgeglichen. Mit einer 16:14-Führung für die TauberLadies ging es schließlich in die Halbzeitpause.
Nach der Pause wird es noch einmal richtig eng
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv. Weißenburg kämpfte weiter und schaffte es, den Rückstand aufzuholen. Beim 19:19 war das Spiel wieder komplett offen, kurze Zeit später stand es sogar 20:20.
Gerade in dieser Phase war die Stimmung in der Halle deutlich zu spüren. Die Partie wurde immer emotionaler und lauter – und genau diese Atmosphäre gab den TauberLadies noch einmal einen zusätzlichen Push. Trotz des Ausgleichs blieben die Rothenburgerinnen ruhig und kämpften weiter um jeden Ball.
Ein wichtiger Faktor war dabei auch die Leistung von Larissa Friedsmann im Tor. Besonders bei den Siebenmetern zeigte die Torhüterin eine starke Leistung und konnte mehrere Strafwürfe der Gastgeberinnen entschärfen. Insgesamt bekam Weißenburg sieben Siebenmeter zugesprochen, konnte davon aber nur drei verwandeln. Auf Rothenburger Seite blieben die TauberLadies dagegen bei allen fünf eigenen Siebenmetern souverän.
Starke Schlussphase bringt die Entscheidung
Beim 20:20 war noch alles offen – doch anschließend gelang es den TauberLadies, noch einmal eine Schippe draufzulegen.
Die Abwehr stand zunehmend stabiler und auch im Angriff fanden die Rothenburgerinnen wieder bessere Lösungen. Mit viel Einsatz und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sie sich Stück für Stück absetzen. Weißenburg fand nun immer weniger Antworten auf das Spiel der TauberLadies.
Aus dem 20:20 wurde zunächst eine Vier-Tore-Führung. Die Rothenburgerinnen blieben konzentriert, arbeiteten weiter füreinander und ließen den Gastgeberinnen kaum noch Möglichkeiten, zurückzukommen. Gleichzeitig wurden die eigenen Chancen konsequenter genutzt und der Vorsprung weiter ausgebaut.
Besonders in dieser Phase zeigte sich, wie wichtig es war, dass die TauberLadies auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich nicht nervös wurden. Stattdessen legten sie noch einmal zu und belohnten sich für ihren Einsatz.
In den letzten Minuten ließen die Rothenburgerinnen dann nichts mehr anbrennen. Der Vorsprung wuchs weiter an und am Ende stand ein 28:22-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.
Verdienter Lohn für viel Einsatz
Am Ende nehmen die TauberLadies zwei Punkte aus einer Partie mit, die lange auf der Kippe stand. Gerade deshalb fühlt sich der Sieg besonders gut an. Gegen eine körperlich starke und kämpferische Weißenburger Mannschaft behaupteten sich die Rothenburgerinnen, fanden Lösungen gegen unterschiedliche Abwehrformationen und blieben auch in schwierigen Phasen ihrer Linie treu.
Vor allem die zweite Halbzeit zeigte, was möglich ist, wenn die Mannschaft gemeinsam kämpft und sich gegenseitig mitzieht. Nach dem Ausgleich zum 20:20 noch einmal so zurückzukommen und das Spiel mit einer starken Schlussphase zu entscheiden, war dabei einer der entscheidenden Faktoren.
Mit viel Kampf, einer starken Abwehr, wichtigen Paraden und einer geschlossenen Mannschaftsleistung belohnen sich die TauberLadies somit mit einem 28:22-Auswärtssieg in Weißenburg.
