Zum Heimspielauftakt gegen einen Unbekannten

Am Samstagabend (19.30 Uhr, Mehrzweckhalle) steht für die Landesligahandballer des TSV 2000 Rothenburg gegen den TSV Niederraunau die Heimspielpremiere der Saison 2020/2021 auf dem Programm. Der Gegner aus Schwaben ist für die Tauberstädter ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, zuletzt trafen beide in der Saison 2007/2008 noch in der Bayernliga aufeinander.

Mit dem 29:19-Auswärtssieg beim TSV Lohr II ist den Schützlingen von Trainer Bernd Becker ein Saisonauftakt nach Maß gelungen. Zu keiner Zeit konnte der Aufsteiger vom Main den Rothenburgern gefährlich werden. Den Gegner aus dem Landkreis Günzburg schätzen die Tauberstädter aber deutlich stärker ein. Beleg für die gute Verfassung der Gäste war der 28:27-Auftaktsieg gegen die hoch gehandelte Mannschaft der HSG Lauf/Heroldsberg. In der langen Pause nach dem Abbruch der letzten Saison musste der Trainer der „Raunauer“, Udo Mesch, seine Mannschaft auf einigen Positionen umbauen. Drei Routiniers verließen das Team, die Lücken wurden mit Spielern aus der eigenen Jugend aufgefüllt, was dazu führte dass die Schwaben mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren eines der jüngsten Landesligateams stellen. Der oben genannte Auftakterfolg zeigt aber, dass der Weg, auf den eigenen Nachwuchs zu setzen, durchaus erfolgreich sein kann. Das beweisen seit vielen Jahren auch die Tauberstädter, in deren Landesligakader aktuell vier Spieler stehen, die noch für die A-Jugend spielberechtigt sind. Trainer Bernd Becker kann bis auf den langzeitverletzten Gabriel Gluhak auch gegen Niederraunau seine beste Besetzung aufbieten. Mit dem Auftaktsieg im Rücken und als Gastgeber vor eigenem Publikum gehen die Rothenburger als Favorit in die Partie, gelingt im zweiten Spiel der zweite Sieg wäre der Saisonstart geglückt.

Voraussichtliche Aufstellung: Sand, Kiss (Tor); Schemm, Kulas, Schneider, Tim Ehrlinger, Schmidt, Koppler, Anton Ehrlinger, Winheim, Jasarevic, Stojanov, Krauter, Keller

Vorbericht gegen TSV Niederraunau